Kommode
Manufaktur
Stobwasser
Objekttyp
Gebrauchsgerät
Motiv
Sonstiges
Material/Technik
Holz, Papiermaché, Metall, Öl-Lackmalerei
Datierung
Um 1780
Maße
H 84,0 cm; B 123,0 cm; T 60,0 cm
Signet
Unsigniert
Beschriftung
Unbezeichnet
Beschreibung
Rundum gefasste Kommode. Schubladen, Seitenflächen und Papiermaché-Platte mit Schildpattimitation; in den Ovalmedaillons auf der Platte sowie den Front- und Seitenflächen mythologische Darstellungen im Stil Angelika Kauffmanns (1741-1807), umgeben von reichem Arabesken-, Blüten-, Blatt- und Fruchtdekor.
Literatur
Schmitz, Hermann: Deutsche Lackmalereien der Biedermeierzeit. Die Manufaktur von Stobwasser in Berlin. In: Der Kunstwanderer, Dezember 1919, S. 135-138 und 159-161; derselbe: Deutsche Möbel des Klassizismus. Stuttgart 1923, S. 117; Stengel, Walter: Alte Wohnkultur in Berlin und in der Mark im Spiegel der Quellen des 16.-19. Jahrhunderts. Berlin 1958, Abb. 45a; Christiani, Franz-Josef/Baumann-Wilke, Sabine: Braunschweiger Lackkunst. Braunschweig 1993, S. 80, Abb. 17; Richter, Detlev: Stobwasser-Lackkunst aus Braunschweig und Berlin. München 2005, S. 176, Kat.Nr. 13; Vergleichsstücke: Kaiserlicher Kunstbesitz aus dem Holländischen Exil Haus Doorn. Katalog, Berlin 1991, Kat.Nr. 165
Provenienz
Sammlung Hans Stobwasser
Besitzer
Braunschweig, Städtisches Museum




