Werkverzeichnis Stobwasser

Schreibkommode mit Aufsatz

Manufaktur

Stobwasser

Objekttyp

Gebrauchsgerät

Motiv

Mythologie

Material/Technik

Holz, Papiermaché, Weißblech, Bronze, Öl-Lackmalerei

Datierung

Um 1795

Maße

H 143,3 cm; B 89,0 cm; T 54,2 cm

Signet

Unsigniert

Beschriftung

Unbezeichnet

Beschreibung

Kastenförmige, auf vier Säulenfüßen stehende Schreibkommode mit Aufsatz, schwarz lackiert. Unterteil mit drei übereinanderliegenden Schubladen, von denen die obere als Schreibplatte dient. Beschläge aus vergoldeten, gedrückten Metallrosetten mit Zugringen; Schlüsselschilder und Rosetten der Füße sowie Schubladenknauf aus vergoldeter Bronze. Schubladen mit eingelegten, mit feinen vergoldeten Perlstäben gerahmten Papiermaché-Tafeln. Korpus und Schübe mit Eichlaub- und Lorbeerblättern sowie Blattgirlanden dekoriert. Zurückgesetzter Aufsatz mit drei Schubladen und zwei Türfüllungen aus Weißblech. Schlüsselschilder und Schubladenknäufe aus vergoldeter Bronze. Schubladen und Aufsatzkorpus mit Blattdekor dekoriert.

In den mit feinen Metall-Perlstäben gerahmten Türfeldern zwei Malereien auf Weißblech. Links: Die Kinder der Natur nach einer Zeichnung von Johann Heinrich Ramberg (1763-1840); rechts: Die drei Grazien mit Amor, ebenfalls nach einer Zeichnung von Johann Heinrich Ramberg.

Malerei vermutlich von Friedrich Georg Weitsch (1758-1828).

Literatur

Unveröffentlicht; Vergleichsstücke: Huth, Hans: Europäische Lackarbeiten 1600-1850. Darmstadt 1955, S. 26 und Abb. 25; derselbe: Lacqer of the West. Chicago/London 1971, nicht paginiert, Fig. 340; Bilzer, Bert und Hagen, Rolf: 1861-1961 Städtisches Museum Braunschweig. Braunschweig 1961, S. 76, Abb. 2; Richter, Detlev: Lackdosen. München 1988, S. 190, Abb. 333; derselbe: Stobwasser, Lackkunst aus Braunschweig und Berlin. München 2005, S. 44, Abb. 33; Christiani, Franz-Josef und Baumann-Wilke, Sabine: Braunschweiger Lackkunst. Braunschweig 1993, S. 81, Abb 18; Lacher, Reimar F.: Friedrich Georg Weitsch - Maler Kenner Akademiker. Berlin 2005, S. 204, Abb. W568; zur Malvorlage: Henning, Hans (Hrsg): Titelkupfer zu Wielands Werken. Weimar 1984, Abb. 17 und Abb. 45

Besitzer

Richard Borek Stiftung, Braunschweig

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